Neuer Trend Intervallfasten – Für Anfänger leicht gemacht

Neuer Trend Intervallfasten Für Anfänger leicht gemacht

Die Kilos purzeln lassen, ohne zu hungern. Ist das möglich? Intervallfasten ist da genau das Richtige. Mehr über das neue Konzept und seine einzigartige Erfolgsgarantie in diesem Artikel.

 

Problem: ständiges Essen macht dick

„Unzählige Snacks jeden Tag gehören nicht zur artgerechten Ernährung des Menschen,“ meint Dr. Matthias Riedl, „längere Esspausen dagegen schon.“ Deswegen empfiehlt er Intervallfasten. Dieses Konzept bringt wieder längere Phasen des Nicht-Essens in unseren Alltag und hilft somit dem Körper sich zu erholen. Lt. Dr. Riedl „ist das Snacken eine der Hauptursachen für Übergewicht.“

Wichtig ist es zwischen Appetit (Lust auf etwas) und Hunger (physiologischer Reflex, welcher zum Überleben nötig ist) zu unterscheiden. Auch unterschiedliche Gefühle können das Bedürfnis nach Essen wecken.

Am sinnvollsten ist es sich vor einer Mahlzeit zu fragen: Warum esse ich jetzt? Wie fühle ich mich eigentlich? Habe ich wirklich Hunger?

Wenn man fastet, hat man meist morgens noch genügend Selbstdisziplin. Im Laufe des Tages nimmt sie jedoch oft ab. Hier ist Intervallfasten ideal.

 

Das neue Konzept hilft bei der Fettverbrennung

Durch die Essenspausen nimmt man weniger Kalorien zu sich und es wird weniger Insulin ausgeschüttet. Insulin lässt nicht nur den Blutzuckerspiegel sinken, sondern hilft auch Fettreserven anzulegen. Beim Intervallfasten bekommt der Körper weniger Kohlenhydrate und damit Energie. Also benutzt er Fett, um die Zellen mit Energie zu versorgen. Die Fettverbrennung wird aktiviert, und man verliert an Gewicht.

Um sich die neuen Gewohnheiten zu verinnerlichen braucht man im Schnitt sechs Wochen, erklärt Dr. Riedl. Der Körper ist meist schneller dabei als unsere Gedanken. Und gerade diese sind es, die unseren Appetit anregen. Am besten Spazierengehen, etwas unternehmen und sich ablenken…

 

Ruhe und mehr Kraft für den Organismus

Für die Nahrungsverwertung braucht der Körper immer viel Energie. Durch Intervallfasten erhält der Körper Verdauungspausen, die er dann für andere lebenswichtige Funktionen nutzen kann. Essenspausen von mindestens 12 Stunden setzen ein körpereigenes Recyclingprogramm in Gang.

Dies führt zu niedrigeren Cholesterin- und Blutzuckerwerten, weniger Entzündungen und einer besseren Konzentrations- und Gedächtnisleistung. Durch Fasten wird auch Serotonin ausgeschüttet, welches wiederum die Stimmung hebt und entspannend wirkt. Weiters wird die Darmflora und das Immunsystem gestärkt, denn der Körper hat mehr Zeit, um alte Zellen ab- und neue aufzubauen.

 

Eine gesunde Lebensweise

Beim Intervallfasten gibt es keinen Jo-Jo-Effekt, weil es keine Diät ist, sondern eine Änderung der Essgewohnheiten, die zu einer gesunden Lebensweise führen. Es werden auch keine Lebensmittel radikal verboten, „denn radikale Veränderungen bergen immer die Gefahr des Jo-Jo-Effekts“, merkt Dr. Riedl an.

 

 

Es gibt verschiedene Methoden beim Intervallfasten.

Anschließend stellen wir Dir zwei davon vor:

 

16:8 – Variante

16 8 Variante

 Grundsätze:

• Zuckrige und milchhaltige Getränke dürfen nicht getrunken werden.

• Schwarzer Kaffee, Grüner Tee, Schwarzer Tee, Kräutertee, Wasser jederzeit.

• Bei der 16:8 Variante hat man täglich 8h Zeit zum Essen. Danach folgt eine 16 stündige Pause.

• In der Essenszeit können 2 - 3 Mahlzeiten im Abstand von 4 Stunden eingenommen werden.

 

5:2 – Variante

Wochenplan 5 2

Grundsätze:

• Bei der 5:2 – Variante an Fastentagen dürfen Frauen 500 kcal und Männer 600 kcal zu sich nehmen.

• 2 Fastentage dürfen nicht aufeinander folgen.

• Zuckrige und milchhaltige Getränke dürfen nicht getrunken werden.

• Schwarzer Kaffee, Grüner-, Schwarzer Tee, Kräutertee, Wasser jederzeit.